Bezirksoberliga Hannover

Tabelle 2012/2013

Quelle: http://basketball-bund.net
Tabelle - Bezirksoberliga Herren (Senioren Hannover; Liganr.: 41001)
Rang 
Name 
Spiele 
W/L 
Pkte 
Körbe 
Diff. 
1 TSV Neustadt 2 19 17/2 34 1649 : 1284 365
2 TSV Luthe 18 13/5 26 1435 : 1295 140
3 RV Hoya 17 11/6 22 1180 : 1129 51
4 UBC Hannover 16 10/6 20 1185 : 1114 71
5 SC Langenhagen 17 10/7 20 1275 : 1156 119
6 TV Bergkrug 17 10/7 20 1313 : 1247 66
7 TSV Barsinghausen 15 6/9 12 1145 : 1173 -28
8 SG 05 Ronnenberg 17 6/11 12 1239 : 1345 -106
9 TuS Jahn Lindhorst 15 5/10 10 1128 : 1196 -68
10 Eintracht Hildesheim 18 4/14 7 1257 : 1405 -148
11 VfL Hameln 2 17 1/16 2 1076 : 1538 -462

Spielplan 1213.pdf
Adobe Acrobat Dokument [67.7 KB]
Download

Spielberichte

Sieg und Niederlage zum Saisonabschluss

Zweimal bester Scorer: Klaas Grimmelmann
Zweimal bester Scorer: Klaas Grimmelmann

Hoya Dukes - TuS Jahn Lindhorst 67:54 (30:28)

 

In ihrem letzten Heimspiel der Saison bezwangen die Bezirksoberliga-Basketballer des RV Hoya den TuS Jahn Lindhorst am Ende ungefährdet mit 67:54 (30:28). Erneut ohne die Innenspieler Lüschen/Feldmann sowie zudem auch den verletzten Daniel Hartje angetreten, bekam die Mannschaft von Coach Christian Blome dieses mal Unterstützung von Max Westmeyer, der für wichtige Entlastung auf der Center-Position sorgte.

 

Die ebenfalls stark ersatzgeschwächten Schaumburger hielten jedoch lange Zeit erfolgreich dagegen und konnten die Begegnung zumindest bis zum Halbzeitstand von 30:28 ausgeglichen gestalten. Bis dahin war es auf Hoyaer Seite neben dem erneut überragenden Klaas Grimmelmann vor allem Center Phil Pearce, der von der frühen Foulbelastung seines Gegenübers zu profitieren wusste und im zweiten Spielabschnitt neun Zähler in Folge markierte. Da die Dukes jedoch in der Verteidigung zunächst etwas passiv zu Werke gingen, konnte man sich erst im dritten Viertel, in dem vor allem defensiv ein Gang höher geschaltet wurde, spürbar absetzen.

Entsprechend ging es mit 44:36 für das Blome-Team in das Schlussviertel, in dem Lindhorst zwar zunächst nochmals auf 47:46 verkürzen konnte, in der Folge aber den Offensivaktionen des RVH nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Die Dukes zogen schnell wieder auf zehn Punkte davon und standen spätestens nach fünf Zählern von Topscorer Grimmelmann in der 39. Minute (63:51) als Sieger fest. Mit dem erneuten Erfolg unterstrich der RVH einmal mehr seine Heimstärke, die sich auch in der Bilanz von 9:1 Siegen in eigener Halle widerspiegelt.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 22 (Punkte)/2 (Dreier), Phil Pearce 18, Stephan Hanisch 16/2, Denny Cajka 4, Eugen Judt 4, Dennis Rokitta 3/1, Max Westmeyer, Daniel Hartje (n.e.)

 

Team: 4 Dreier, 19/27 (70%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel:             RVH – TuS Jahn Lindhorst            16:14
Halbzeit:              RVH – TuS Jahn Lindhorst            30:28

3.Viertel:             RVH – TuS Jahn Lindhorst            44:36

Endstand:           RVH – TuS Jahn Lindhorst            67:54

 

 

UBC Hannover - Hoya Dukes 66:57 (31:15)

 

Nur rund 18 Stunden nach dem Heimerfolg gegen Lindhorst standen die Basketballer des RV Hoya bereits wieder beim UBC Hannover, der ebenfalls tags zuvor schon aktiv war, zum letzten Saisonspiel in der Halle. Am Ende je einer katastrophalen und einer guten Halbzeit stand folgerichtig eine verdiente 66:57-Niederlage auf dem Spielbogen. Im Gegensatz zum Vorabend waren dieses Mal in Topscorer Marius Lüschen und Trainer Christian Blome zwei weitere Center mit von der Partie. Dafür schied Phil Pearce – gegen Lindhorst noch zweitbester Scorer – nach einem heftigen Schlag auf die Hand schon in den Anfangsminuten mit gebrochenem Daumen aus.

 

Die Dukes fanden in der ersten Spielhälfte überhaupt nicht in die Partie. Während in der Verteidigung immerhin nur akzeptable 31 Punkte zugelassen wurden, bekam das Team um Aufbauspieler Klaas Grimmelmann in der Offensive lange keinen Fuß auf den Boden. Wechselweise verstrickten sich die Gäste in überhastete Einzelaktionen oder scheiterten bei guten Spielzügen am mangelnden Wurfglück. Ernüchternde sieben bzw. acht Zähler wurden so in den ersten beiden Vierteln erzielt, sodass beim Halbzeitstand von 31:15 für den UBC schon ein Hauch von Vorentscheidung in der Luft lag.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Grafenstädter immerhin deutlich verbessert, wollte man doch die Saison standesgemäß ausklingen lassen. Echte Gefahr für die Führung der Landeshauptstädter kam jedoch trotz einiger ordentlicher Offensivaktionen nicht mehr auf. Kurze Hoyaer Serien wie ein 8:0-Zwischenspurt Mitte des dritten Viertels, beantwortete der UBC stets mit eigenen Korberfolgen. Letztlich war die Hypothek der schwachen ersten Spielhälfte zu groß, um zum Saisonabschluss einen Sieg feiern zu können, was allerdings ob der ärgerlichen Verletzung von Phil Pearce zur Nebensache geriet.

 

Nachdem in den vergangenen Wochen praktisch Siege und Niederlagen im Wechsel aufeinander folgten, beendet die Mannschaft von Christian Blome die Bezirksoberliga-Saison mit 13:7 Siegen auf einem respektablen vierten Tabellenplatz. Auf eine bärenstarke Hinrunde und den ersten Tabellenplatz zu Weihnachten, folgte eine durchwachsene Rückserie, in der die Mannschaft der angespannten Personalsituation sowie dem praktisch nicht existenten Trainingsbetrieb zunehmend Tribut zollen musste.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 17 (Punkte), Stephan Hanisch 11/3 (Dreier), Christian Blome 10, Marius Lüschen 10, Eugen Judt 5/1, Denny Cajka 4/1, Phil Pearce, Dennis Rokitta, Max Westmeyer

 

Team: 5 Dreier, 16/25 (64%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel:             UBC Hannover – RVH    16:7
Halbzeit:              UBC Hannover – RVH    31:15

3.Viertel:             UBC Hannover – RVH    52:35

Endstand:           UBC Hannover – RVH    66:57

Heimsieg gegen UBC dank starker Defense

Immer korbgefährlich: Daniel Hartje mit 18 Zählern
Immer korbgefährlich: Daniel Hartje mit 18 Zählern

Dank einer im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbesserten Defensive gewannen die Basketballer des RV Hoya am Samstagabend ungefährdet mit 58:43 gegen den UBC Hannover. In einer intensiv geführten Bezirksoberliga-Begegnung konnten die Dukes die erneuten Ausfälle des Center-Duos Lüschen/Feldmann und die damit einhergehenden deutlichen Größennachteile durch eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Verteidigung kompensieren.

 

Die ebenfalls mit einer Rumpftruppe angereisten Landeshauptstädter erwischten allerdings zunächst den besseren Start und gingen früh mit 0:6 in Front (3. Minute). Doch die Mannschaft von Trainer Christian Blome fing sich schnell und gestaltete die Partie schon zur ersten Viertelpause beim Stand von 15:15 ausgeglichen. Angetrieben von ihrem Guard-Duo Klaas Grimmelmann und Daniel Hartje erkämpften sich die Grafenstädter im zweiten Spielabschnitt, der weiterhin von Führungswechseln geprägt war, einen leichten 29:25-Vorsprung zur Halbzeit. Die insgesamt ordentliche Defensive der Hausherren konnte vom UBC bis zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich am Brett ausgehebelt werden, wo ob der enormen physischen Nachteile einige leichte Punkte und Rebounds abgegeben wurden.

Nach der Pause intensivierten die Dukes dann nochmals ihre Bemühungen, auch auf den Centerpositionen keine einfachen Korbversuche mehr zuzulassen – mit Erfolg. Immer wieder wusste man die Anspiele zu verhindern oder kam von den Flügelpositionen effektiv zur Hilfe, wenn doch einmal ein Pass den Weg in die Zone fand. In der Offensive musste man sich zwar über das ganze Spiel hinweg mit ausbaufähigen Wurfquoten begnügen, schaffte es jedoch trotzdem, sich nun vorentscheidend abzusetzen. Ein 9:0-Lauf Mitte des dritten Viertels, gekrönt durch einen Grimmelmann-Dreier mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr, sorgte bei 43:40 (27. Minute) für die bis dato höchste Führung. Das Schlussviertel spielte die Blome-Truppe schließlich routiniert herunter, ohne den Gegner wieder ins Spiel kommen zu lassen, sodass am Ende ein verdienter Sieg verbucht werden konnte.

 

Bereits in zwei Wochen trifft man sich am Sonntagnachmittag zum Saisonfinale in Hannover, nachdem der RVH bereits am Vortag (Samstag, 27.4.) den TuS Jahn Lindhorst zum letzten Heimspiel empfängt.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 18 (Punkte)/1 (Dreier), Daniel Hartje 18/2, Phil Pearce 8, Stephan Hanisch 5/1, Dennis Rokitta 4, Denny Cajka 3/1, Eugen Judt 2

 

Team: 5 Dreier, 11/18 (61%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: RVH – UBC Hannover 15:15
Halbzeit: RVH – UBC Hannover 29:25

3.Viertel: RVH – UBC Hannover 45:35

Endstand: RVH – UBC Hannover 58:43

 

Deutliche Niederlage gegen den Meister

Nach einer sechswöchigen Pause musste man sich am Samstagabend dem aktuellen Tabellenführer und vorzeitigen Meister TSV Neustadt deutlich mit 65:90 (32:44) geschlagen geben. Wie so häufig in dieser Saison musste man auf einige Stammkräfte verzichten. So fehlten mit Feldmann, Hanisch und Judt jeweils sehr wichtige Spieler auf ihren Positionen. Glücklicherweise verstärkten noch kurzfristig Marcel Cajka und Kai Friedrichs das Team, es ging also mit acht Spielern in die Partie. Konnte man das Hinspiel in heimischer Halle noch knapp gewinnen so war gleich zu Beginn klar, dass sich die Gastgeber aus Neustadt für diese Niederlage revanchieren wollten.

 

Neustadt startete mit einem 0:9 Lauf in den ersten zwei Minuten, allen voran  Center Sheard sorgte für diese Führung. Nach sechs Minuten kamen die Hoyaeraner dann so langsam ins Spiel und man konnte den Rückstand beim Stand von 8:15 leicht verkürzen. Im weiteren Verlauf des Viertels konnte man dann mit den Neustädtern mithalten und ging mit einem sieben Punkte Rückstand (15:22) in das zweite Viertel.

Von Anfang an bekam man wieder die Centergarde des TSV nicht in den Griff und auch von außen trafen die Neustädter nun häufiger. Durch vereinzelte Treffer außerhalb der Zone konnten die Grafenstädter  einen größeren Rückstand jedoch noch verhindern und man ging mit einem 32:44 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel verlief ähnlich wie der zweite Spielabschnitt. Hoya kam nur selten zu Punkten und in der Defensive ließ man viele Punkte außerhalb der Zone zu. Dem TSV gelang es so, sich deutlich mit 45:65 abzusetzen.

Der letzte Spielabschnitt begann ausgeglichen, der Rückstand konnte trotz einiger Punkte von Phil Pearce jedoch nicht verringert werden. In der vierten Minute begannen die Neustädter dann aber wieder vermehrt aus der Weitdistanz ihr Glück und bauten so ihren Vorsprung mit acht Dreiern auf 59:90 aus. Durch Punkte von Pearce und Lüschen wurde noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieben, die sehr hohe Niederlage war aber nicht mehr zu verhindern. Das Spiel endete bei einem Spielstand von 65:90(32:44) für den TSV Neustadt.

Vor allem die schwache und lustlose Defense war heute  der Grund für diese hohe 25 Punkte Niederlage, denn die Neustädter nutzten diese Schwäche sowohl von der Dreierlinie, als auch in der Zone gekonnt aus. Selber gelangen außerhalb der Zone nur wenige Treffer, einzig die Centergarde Pearce und Lüschen bot durch ihre Punkte ein wenig Gegenwehr.

Für die Hoyaeraner steht nun noch ein anstrengender Endspurt mit drei Spielen im April an, der zweier Spielausfälle geschuldet ist. Zweimal tritt man nun noch gegen den UBC Hannover und einmal gegen den TuS Jahn Lindhorst an. Beides sind sehr schwere Gegner gegen die der RVH sich in den letzten Jahren immer schwer tat.  Start des Restprogramms ist am kommenden Samstag, der 13.04. ein Heimspiel gegen den UBC Hannover. Anpfiff der vorletzten Heimpartie der Saison ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle Rudolf-Harbig-Straße.

 

RV Hoya:

Marius Lüschen 24(Punkte)/1 (Dreier), Daniel Hartje 15/1, Phil Pearce 14, Dennis Rokitta 5/1, Klaas Grimmelmann 4, Denny Cajka 3, Marcel Cajka, Kai Friedrichs

 

Team: 3 Dreier, 4/6 (67%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: TSV Neustadt II – RVH 22:15


Halbzeit: TSV Neustadt II – RVH 44:32

3.Viertel: TSV Neustadt II – RVH 65:45

Endstand: TSV Neustadt II – RVH 90:65

 

Gute Leistung in Langenhagen reicht nicht

Erneut bester Mann: Klaas Grimmelmann mit 23 Punkten
Erneut bester Mann: Klaas Grimmelmann mit 23 Punkten

Trotz einer ansprechenden Leistung setzte es für die Basketballer des RV Hoya am Samstagabend die erwartete Niederlage beim SC Langenhagen. Nach etwas überraschender Halbzeitführung mussten sich die Dukes letztlich mit 74:64 (34:36) geschlagen geben. In Marius Lüschen, David Feldmann und Phil Pearce fehlte dem Bezirksoberligisten die komplette Center-Garde, deren Ausfall Trainer Christian Blome durch seinen eigenen Einsatz sowie Harmen Görtmüller kompensieren musste.

 

Entsprechend schwer fiel den Dukes der Start in die Partie, in der es nach sechs gespielten Minuten 9:3 für die physisch weit überlegenen Gastgeber stand. Früh offenbarte sich, dass der SCL die Rebound-Überlegenheit haben sollte und so immer wieder zu zweiten Wurfchancen kam. In der Offensive dauerte es derweil ein wenig bis der RVH das adäquate Mittel gegen die großgewachsenen Gegner fand. Zunächst sorgte der einmal mehr bärenstarke Klaas Grimmelmann – bei seinem Zug zum Korb nur durch Fouls zu stoppen – für eine knappe 12:13-Viertelführung. Anschließend boten sich gegen die statische Langenhagener Zonenverteidigung dank guten Passspiels immer wieder freie Würfe aus der Distanz, die von den Hoyaer Außenspielern nun hochprozentig verwandelt wurden. Insgesamt acht Dreier erzielte der RVH in der ersten Halbzeit, die vor allem deshalb mit einer 34:36-Führung für die Gäste endete.

Die Hausherren stellten nach der Pause folgerichtig auf Mann-Mann-Verteidigung um und verhinderten so in der zweiten Hälfte einen weiteren Hoyaer Dreierhagel, setzten sich allerdings ihrerseits durch vier erfolgreiche Distanzwürfe vorentscheidend auf 52:45 (27. Minute) ab. Gleichzeitig kam der SCL nach wie vor stetig zu Offensivrebounds und Punkten am Brett, sodass das dritte Viertel beim Zwischenstand von 60:49 deutlich an die Gastgeber ging. Das Blome-Team kämpfte sich durch starke Verteidigung und eine gute Freiwurfquote im Schlussabschnitt zwar noch mal bis auf 62:58 (36. Minute) heran, hatte aber schließlich keine echte Siegchance mehr. Am Ende reichte für die Gäste in Abwesenheit ihrer drei Innenspieler auch eine couragierte Leistung nicht, um gegen die körperliche Übermacht der Gastgeber 40 Minuten zu bestehen.

 

Bereits am kommenden Samstag geht es für den RV Hoya mit einem Heimspiel gegen den TuS Jahn Lindhorst weiter, gegen den man in der Vergangenheit selten gut ausgesehen hat.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 23 (Punkte)/1 (Dreier), Christian Blome 8, Eugen Judt 8/2, Daniel Hartje 7/1, Stephan Hanisch 6/2, Dennis Rokitta 6/2, Denny Cajka 4/1, Harmen Görtmüller 2

 

Team: 9 Dreier, 13/16 (81%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: SC Langenhagen – RVH 12:13
Halbzeit: SC Langenhagen – RVH 34:36

3.Viertel: SC Langenhagen – RVH 60:49

Endstand: SC Langenhagen – RVH 74:64

Heimerfolg gegen Eintracht Hildesheim

Nie zu stoppen: Klaas Grimmelmann mit 24 Punkten
Nie zu stoppen: Klaas Grimmelmann mit 24 Punkten

In einer intensiv geführten Bezirksoberliga-Begegnung behielten die Basketballer des RV Hoya gegen Aufsteiger Eintracht Hildesheim mit 76:69 (39:39) die Oberhand. Ähnlich wie im Hinspiel mussten die Dukes – einmal mehr nur zu siebt angetreten – jedoch auch in heimischer Halle hart für ihren Erfolg kämpfen und konnten den Sack erst in der Schlussminute zu machen.

 

In Abwesenheit des Center-Duos Marius Lüschen und David Feldmann übernahm Klaas Grimmelmann von Beginn an die Initiative im Angriffsspiel des RVH, zog immer wieder zum Korb und erzielte so bereits im Auftaktviertel 13 seiner insgesamt 24 Punkte. Unterstützt vom ebenfalls gut aufgelegten Daniel Hartje sorgte der Hoyaer Aufbauspieler so dafür, dass sein Team die Begegnung trotz einiger Probleme in der Defensive bei Zwischenständen von 22:22 (1. Viertel) und 39:39 (Halbzeit) ausgeglichen gestalten konnte. Beide Mannschaften zeigten sich in der ersten Hälfte defensiv anfällig, aber zugleich treffsicher und gewährten dem Gegner so zu keiner Zeit die Gelegenheit sich merklich abzusetzen.

Erst nach der Pause gelang es der Mannschaft von Trainer Christian Blome durch die überragenden Grimmelmann/Hartje auf 47:39 (22. Minute) davonzuziehen. In der Folge fanden zwar auch die Gäste wieder besser in die Partie, den Vorsprung von acht Zählern nahm der RVH jedoch trotzdem mit in das Schlussviertel – 61:53. Wie so häufig in dieser Saison verpassten die Dukes nun allerdings die Gelegenheit frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen, sodass die Eintracht zwei Minuten vor Ende wieder auf 67:66 verkürzen konnte. Die Gastgeber behielten nun wenigstens in der hektischen Schlussphase die Nerven und machten schließlich per Dreier und anschließend an der Freiwurflinie den siebten Erfolg im achten Heimspiel perfekt.

 

Am kommenden Samstag gastiert der RV Hoya beim SC Langenhagen, der sich in der Weihnachtspause enorm verstärkt hat. Mit einer ähnlich durchwachsenen Leistung wie in den Vorwochen dürfte es für die Blome-Truppe dort kaum zu einem Erfolg reichen.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 24 (Punkte)/1 (Dreier), Daniel Hartje 23/2, Phil Pearce 11, Stephan Hanisch 8/1, Eugen Judt 7/1, Denny Cajka 3, Dennis Rokitta

 

Team: 5 Dreier, 23/36 (64%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: RVH – Eintracht Hildesheim        22:22
Halbzeit: RVH – Eintracht Hildesheim        39:39

3.Viertel: RVH – Eintracht Hildesheim        61:53

Endstand: RVH – Eintracht Hildesheim        76:69

Auswärtsschlappe beim TV Bergkrug

In guter Form: Denny Cajka markierte 11 Punkte
In guter Form: Denny Cajka markierte 11 Punkte

Am frühen Sonntagmorgen traten die Bezirksoberliga-Basketballer des RV Hoya ihre Reise zum TV Bergkrug an und mussten sich nach schwacher Vorstellung mit 64:52 (26:25) geschlagen geben. Ohne Coach Christian Blome, David Feldmann und Dennis Rokitta stand den Dukes erneut nur eine Rumpftruppe von sieben Spielern zur Verfügung, die sich nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Aufbauspieler Eugen Judt zum Ende des ersten Viertels nochmals dezimierte.

 

Trotz katastrophaler Trefferquote konnten die Gäste die insgesamt korb- und niveauarme Begegnung aber zunächst ausgeglichen gestalten. Der RVH ging durch Korberfolge von Center Marius Lüschen zunächst mit 2:6 in Front, ehe es im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zu etlichen Führungswechseln kam und die Mannschaften beim mageren Halbzeitstand von 26:25 zu Gunsten des TVB in die Pause gingen. Während die Dukes aus der Distanz eine Fahrkarte nach der anderen warfen und so zusehends den Weg zum Korb suchten, zeigten sich die Hausherren mit vier Dreiern treffsicherer und bestraften die Fehler in der Hoyaer Verteidigung konsequent.

Unmittelbar nach der Halbzeitpause konnte sich Bergkrug schließlich auf 37:27 (24. Minute) absetzen und so bereits für die Vorentscheidung sorgen, wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte. Die Gäste zeigten sich zwar durch Lüschen und den gut aufgelegten Denny Cajka nun wieder etwas zielsicherer, konnten jedoch wegen wiederholter Nachlässigkeiten in der Defensive vor dem Schlussviertel nicht entscheidend verkürzen – 48:39. Auch im letzten Abschnitt schafften die Grafenstädter es nicht mehr, den TVB ernsthaft in Gefahr zu bringen. Unkonzentriertheiten und Ballverluste machten jede aufkeimende Hoffnung schnell wieder zunichte, sodass die Gastgeber den Sieg schließlich ungefährdet nach Hause fahren konnten.

 

Der RVH erwartet nun am kommenden Samstag um 18.30 Uhr die Hildesheimer Eintracht zur nächsten Begegnung in heimischer Halle.

 

RV Hoya:

Marius Lüschen 16 (Punkte)/1 (Dreier), Daniel Hartje 14, Denny Cajka 11/1, Klaas Grimmelmann 9/1, Phil Pearce 2, Stephan Hanisch, Eugen Judt

 

Team: 3 Dreier, 15/24 (63%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: TV Bergkrug – RVH 13:12
Halbzeit: TV Bergkrug – RVH 26:25

3.Viertel: TV Bergkrug – RVH 48:39

Endstand: TV Bergkrug – RVH 64:52

Lüschen führt Dukes zum Sieg gegen Barsinghausen

Beeindruckte mit 47 Zählern: Marius Lüschen
Beeindruckte mit 47 Zählern: Marius Lüschen

Dank eines glänzend aufgelegten Marius Lüschen gewannen die Basketballer des RV Hoya in der Bezirksoberliga mit 77:74 (35:36) gegen den TSV Barsinghausen und behaupten so den dritten Tabellenplatz. In Abwesenheit seiner Center-Kollegen Phil Pearce und David Feldmann führte Lüschen die Dukes mit bärenstarken 47 Punkten praktisch im Alleingang zum Sieg gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Gäste.

 

Erneut merkte man der Mannschaft von Trainer Christian Blome zu Spielbeginn den nahezu nicht existenten Trainingsbetrieb in dieser Saison an. Der RVH hatte einmal mehr offensiv wie defensiv mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen und lag nach einem Viertel folgerichtig mit 12:18 hinten. Besonders die Barsinghäuser Distanzwürfe wurden von den Gastgebern nicht konsequent verteidigt, was mit einer hohen Trefferquote bestraft wurde und kurz darauf sogar in einem 12:24-Rückstand (11. Minute) resultierte. Anschließend drehte jedoch Lüschen auf und war vom Gegner nicht mehr zu halten. Von seinen Mitspielern immer wieder gesucht und gefunden, brachte er seine Mannschaft bis zur Halbzeit auf 35:36 heran. Der Trend sollte sich auch in der zweiten Hälfte fortsetzen. Der Hoyaer Center netzte am Brett nach Belieben ein und pflückte sich bei Fehlwürfen seiner Mitspieler konsequent die Offensivrebounds, sodass die Grafenstädter trotz nur durchschnittlicher Verteidigungsleistung mit einer 66:53-Führung in das Schlussviertel gingen. Bis zur 35. Minute erhöhte das Team um Aufbauspieler Klaas Grimmelmann sogar bis auf 75:57, ehe in der Restspielzeit komplett der Spielfluss verloren ging. Die Gäste nutzten derweil die Gelegenheit zur Aufholjagd und konnten unter anderem durch erfolgreiche Dreier für ein deutlich knapperes Ergebnis sorgen.

 

Am kommenden Sonntagmorgen müssen die Dukes zum TV Bergkrug, wo es zwischen beiden Teams schon fast traditionell zu knappen Spielen kommt. Besonders die zuletzt schwache Ausbeute aus der Distanz sollte dort nach Möglichkeit wieder verbessert werden, um erfolgreich sein zu können.

 

RV Hoya:

Marius Lüschen 47 (Punkte), Klaas Grimmelmann 14/1 (Dreier), Daniel Hartje 9, Denny Cajka 3/1, Stephan Hanisch 2, Eugen Judt 2, Dennis Rokitta

 

Team: 2 Dreier, 17/22 (77%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel:             RVH – TSV Barsinghausen           12:18
Halbzeit:              RVH – TSV Barsinghausen           35:36

3.Viertel:             RVH – TSV Barsinghausen           66:53

Endstand:           RVH – TSV Barsinghausen           77:74

Starkes Schlussviertel sichert Auswärtssieg in Hameln

War vom Gegner nicht zu stoppen: Marius Lüschen
War vom Gegner nicht zu stoppen: Marius Lüschen

Nach zuletzt zwei Niederlagen fuhren die Basketballer des RV Hoya endlich wieder einen Sieg in der Bezirksoberliga ein und gewannen mit 62:71 (33:32) beim VfL Hameln 2. Gegen den sieglosen Tabellenletzten tat sich die Mannschaft von Christian Blome jedoch erneut über weite Strecken schwer und konnte sich nur dank eines starken Schlussviertels den ersten Erfolg des Jahres sichern. Wie so oft in dieser Saison mussten die Dukes dabei in Phil Pearce erneut auf einen wichtigen Innenspieler verzichten.

 

Der RVH startete zunächst besser in die Begegnung und ging dank einiger guter Korbaktionen von Center David Feldmann, der aufgrund eines anstehenden Auslandsaufenthaltes sein letztes Saisonspiel bestritt, mit 4:10 in Führung (5. Minute). In der Folge verloren die Gäste jedoch offensiv wie defensiv den Faden, ließen die Hamelner Regionalligareserve in die Partie kommen und bis zur ersten Viertelpause sogar auf 20:14 davonziehen. Im zweiten Spielabschnitt war es dann vor allem Marius Lüschen, der sein Team mit zehn Zählern im Spiel hielt und den Rückstand zur Halbzeit wieder auf 33:32 verkürzte.

Obwohl das Blome-Team nach der Pause umgehend wieder die Führung übernahm, war auch jetzt keine dauerhafte Besserung im Hoyaer Spiel erkennbar. Minutenlang kamen die Gäste zu keinem Korberfolg mehr, sodass der VfL plötzlich auf 46:36 (26. Minute) davongezogen war und auch ins Schlussviertel noch mit einem 6-Punkte-Vorsprung ging (51:45). Bis zu diesem Zeitpunkt war die Partie ein Spiegelbild der Probleme aus den Niederlagen der Vorwochen: Der RVH warf unterirdische Quoten von Freiwurf- sowie Dreierlinie und ließ auch in der Verteidigung den letzten Biss vermissen. Ganz anders dann das Bild im Schlussabschnitt, welchen die Mannschaft um den starken Aufbauspieler Eugen Judt dank vier erfolgreicher Dreier und einer starken Freiwurfquote (10/12) mit 11:26 für sich entschied und sich so am Ende doch noch mit einem Sieg im Gepäck auf die lange Heimfahrt machte.  

 

Nach einer kurzen Spielpause am kommenden Wochenende empfängt der RV am 9.2. um 20.15 Uhr in heimischer Halle den TSV Barsinghausen.

 

RV Hoya:

Marius Lüschen 20 (Punkte)/1 (Dreier), Eugen Judt 16/2, David Feldmann 11, Klaas Grimmelmann 9/1, Daniel Hartje 8/1, Stephan Hanisch 3/1, Denny Cajka 2, Dennis Rokitta 2

 

Team: 6 Dreier, 13/23 (57%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: VfL Hameln - RVH  20:14
Halbzeit: VfL Hameln - RVH  33:32

3.Viertel: VfL Hameln - RVH  51:45

Endstand: VfL Hameln - RVH  62:71

 

Erste Heimniederlage der Saison: Luthe behält die Oberhand

Topscorer gegen Luthe - Daniel Hartje
Topscorer gegen Luthe - Daniel Hartje

Auch im zweiten Spiel des Jahres verloren die Bezirksoberliga-Basketballer des RV Hoya und mussten sich zugleich erstmals in dieser Saison in heimischer Halle geschlagen geben. Gegen den TSV Luthe zog die Mannschaft von Christian Blome trotz voller Kaderstärke letztlich mit 61:68 (26:33) den Kürzeren.

 

Ausschlaggebend für die am Ende verdiente Niederlage war ein schwaches Auftaktviertel der Dukes, in dem die Gäste bereits früh auf 9:22 davonzogen und so den Grundstein für den Sieg legten. Dem RVH fehlten die Ideen, um gegen die Luther Zonenverteidigung zu erfolgreichen Korbaktionen zu kommen, zumal die Distanzwürfe reihenweise ihr Ziel verfehlten. Auch in der Defensive war man gerade in dieser Anfangsphase anfällig, sodass man bereits in die erste Viertelpause mit einer schweren Hypothek ging.

In der Folge konnte man zwar den Rückstand Schritt für Schritt aufholen (Halbzeitstand 26:33) und kurz nach der Halbzeitpause beim Stand von 30:35 wieder Tuchfühlung zum Gegner aufnehmen, doch dieser zeigte sich unbeeindruckt und erhöhte seinerseits bis zum Schlussviertel auf 36:47.

Das Spiel schien längst entschieden, als die Grafenstädter im letzten Abschnitt phasenweise mit 14 Zählern zurücklagen und sich nach wie vor das Wurfglück aus der Distanz nicht einstellen wollte. Doch die Moral des RVH blieb ungebrochen und rund drei Minuten vor Spielende startete das Team um Aufbauspieler Klaas Grimmelmann einen 12:2-Lauf, der die Partie beim Stand von 57:60 urplötzlich wieder spannend machte. Der TSV konterte jedoch umgehend und schaukelte den Sieg in der Schlussminute an der Freiwurflinie nach Hause.

 

Am kommenden Sonntag geht es für den RVH nach Hameln, wo endlich der erste Sieg des Kalenderjahres geholt werden soll. 

 

 

RV Hoya:

Daniel Hartje 12 (Punkte), David Feldmann 11, Klaas Grimmelmann 10, Marius Lüschen 10, Stephan Hanisch 6/2 (Dreier), Phil Pearce 6, Denny Cajka 3/1, Eugen Judt 3/1, Dennis Rokitta

 

Team: 4 Dreier, 9/15 (60%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1. Viertel: RVH – TSV Luthe 9:22

Halbzeit: RVH – TSV Luthe 26:33

3. Viertel: RVH – TSV Luthe 36:47

Endstand: RVH – TSV Luthe 61:68

 

Schlechter Start ins neue Jahr: Niederlage in Ronnenberg

Auch seine 17 Zähler reichten nicht zum Sieg: David Feldmann
Auch seine 17 Zähler reichten nicht zum Sieg: David Feldmann

Es bleibt dabei: Lange Spielpausen liegen den Basketballern des RV Hoya einfach nicht. Nach sechs Wochen ohne Punktspiel unterlag das Bezirksoberliga-Team von Trainer Christian Blome bei der SG 05 Ronnenberg mit 75:68 (38:37) und verlor so erstmals nach acht Siegen in Folge wieder. So ärgerlich und vermeidbar die Niederlage auch war, so richtig überraschend kam sie nicht, mussten die Dukes doch in Marius Lüschen, Phil Pearce sowie Denny Cajka auf drei wichtige Spieler verzichten.

 

Besonders in der Defensive sollte sich das Fehlen des Center-Duos Lüschen/Pearce im Spielverlauf schmerzlich bemerkbar machen, da die Gastgeber immer wieder erfolgreich ihr Glück am Brett suchten. Darüber hinaus offenbarten die Grafenstädter deutliche Schwächen im Rebound, ließen so zu häufig zweite Wurfchancen und damit einfache Punkte zu.

Trotz allem hielt der RVH die Begegnung lange ausgeglichen, ging beim Stand von 16:17 sogar zunächst mit einer Führung in die erste Viertelpause. David Feldmann, der als einziger etatmäßiger Centerspieler auf beiden Seiten Schwerstarbeit zu verrichten hatte, konnte sich vor allem in der Offensive immer wieder in Szene setzen. Gemeinsam mit Klaas Grimmelmann und Daniel Hartje hielt er die Gäste auch bis zum Halbzeitstand von 38:37 im Spiel. In der Verteidigung taten sich jedoch spätestens mit Feldmanns drittem Foul gegen Ende des zweiten Viertels Probleme auf. Ronnenberg hatte die Problemstelle des RVH offensichtlich erkannt und bediente fast in jedem Angriff die eigenen Center, die zudem ein glückliches Händchen bewiesen.

Da im Hoyaer Angriffsspiel nun zunehmend die Unordnung regierte, setzte sich der Aufsteiger langsam aber sicher über eine 55:50-Führung nach dem dritten Viertel vorentscheidend bis auf 70:60 (37. Minute) ab. Das Blome-Team verkürzte zwar über Feldmann kurzzeitig noch einmal um fünf Zähler, konnte die Partie aber letztlich nicht mehr drehen.

Während man in der Offensive nie so recht den eigenen Spielrythmus fand, fehlte es in der Verteidigung vor allem an der nötigen Intensität und Körperspannung, um den Gegner auch in dieser Besetzung in Schach halten zu können. Zu allem Überfluss ließ man im gesamten Spiel reichlich Chancen an der Freiwurflinie ungenutzt, deren bessere Verwertung wohl zu einem Sieg gereicht hätte.

 

Am kommenden Samstag, 20.15 Uhr empfangen die Dukes mit dem TSV Luthe die Mannschaft, bei der man zu Saisonbeginn eine empfindliche Auftaktniederlage einstecken musste. Eine Leistungssteigerung ist also bitter nötig, um einen Fehlstart in das neue Basketballjahr zu vermeiden.

 

RV Hoya:

David Feldmann 17 (Punkte), Klaas Grimmelmann 16, Daniel Hartje 16/1 (Dreier), Stephan Hanisch 8/1, Eugen Judt 7/1, Dennis Rokitta 4, Harmen Görtmüller

 

Team: 3 Dreier, 15/34 (44%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel:             SG 05 Ronnenberg – RVH 16:17
Halbzeit:              SG 05 Ronnenberg – RVH 38:37

3.Viertel:             SG 05 Ronnenberg – RVH 55:50

Endstand:           SG 05 Ronnenberg – RVH 75:68

Dukes bleiben zu Hause unbesiegt: Erfolg gegen Langenhagen

Zeigte sich treffsicher: Daniel Hartje
Zeigte sich treffsicher: Daniel Hartje

Zum achten Mal in Folge gingen die Basketballer des RV Hoya in der Bezirksoberliga als Sieger vom Platz und bleiben damit zugleich in heimischer Halle ungeschlagen. Gegen einen starken Gegner vom SC Langenhagen stand trotz anfänglicher Schwierigkeiten schließlich ein 68:59 (39:31)-Erfolg für die Grafenstädter auf dem Spielbogen.

 

Der Start in das letzte Heimspiel des Jahres verlief für die Mannschaft von Christian Blome, der auf Routinier Eugen Judt verzichten musste, nicht gerade planmäßig. Der SCL demonstrierte von der ersten Minute seine volle Offensivstärke und überzeugte mit einer ungewöhnlich hohen Trefferquote. Wenngleich auch der RVH um Aufbauspieler Klaas Grimmelmann im Angriff zu gefallen wusste, setzten sich die Gäste gegen Ende des Auftaktviertels vor allem dank einiger Dreier auf 16:25 ab. Für RVH-Coach Blome und sein Team war dieser Rückstand jedoch kein Grund zur Panik, sondern allenfalls Motivation in der Verteidigung einen Gang hochzuschalten und vor allem die Distanzwürfe besser zu unterbinden. Offensiv angeführt vom bärenstarken Daniel Hartje, drehte der RVH jetzt die Partie bis zum Halbzeitstand von 39:31 zu seinen Gunsten. In der Verteidigung fand man nun augenscheinlich die richtige Balance, um sowohl die Dreierschützen als auch die starken Center des Gegners zu kontrollieren und ihn so bei lediglich sechs Zählern zu halten.

Wie schon häufig zuvor, war diese Führung jedoch noch lange keine Vorentscheidung in der Begegnung, die bis in die Schlussminuten spannend bleiben sollte. Nach der Halbzeitpause fand der Gast zunächst sein Wurfglück aus der Distanz wieder und konnte bis zum Schlussviertel auf einen Zähler verkürzen (53:52, 30. Minute). Im letzten Spielabschnitt, der sich nun weitestgehend an die Langenhagener Freiwurflinie verlagerte, schafften es die Hausherren dann wieder, die Angriffsbemühungen der Gäste erfolgreich zu unterbinden. Der SCL erzielte in den letzten sieben Spielminuten nur noch drei Pünktchen, während die Dukes dank einer akzeptablen Ausbeute von der Freiwurflinie den Sieg nach Hause schaukelten.

Obwohl sich der Gegner phasenweise von seiner besten Seite zeigte, gewann der RVH am Ende noch recht ungefährdet und verdient. Neben den treffsicheren Hartje und Grimmelmann überzeugte vor allem Hoyas Center-Trio Feldmann/Lüschen/Pearce mit unermüdlicher Verteidigungsarbeit gegen ihre Langenhagener Pendants.

 

Auch im letzten Spiel vor Weihnachten beim UBC Hannover erwartet die Dukes in 14 Tagen wieder Schwerstarbeit, wenn man mit einer anhaltenden Siegesserie in das neue Jahr gehen möchte.

 

RV Hoya:

Daniel Hartje 19 (Punkte)/2 (Dreier), Klaas Grimmelmann 18/3, David Feldmann 10, Marius Lüschen 10/2, Phil Pearce 7, Stephan Hanisch 2, Dennis Rokitta 2, Denny Cajka

 

Team: 7 Dreier, 15/23 (65%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: RVH – SC Langenhagen                16:25
Halbzeit: RVH – SC Langenhagen                39:31

3.Viertel: RVH – SC Langenhagen                53:52

Endstand: RVH – SC Langenhagen                68:59

Mit Kampf und Krampf zum Sieg in Hildesheim

Mit 13 Zählern bester Duke: Klaas Grimmelmann
Mit 13 Zählern bester Duke: Klaas Grimmelmann

Es war kein schönes Spiel beim Bezirksoberliga-Aufsteiger Eintracht Hildesheim, aber am Ende stimmte für die Basketballer des RV Hoya zumindest das Ergebnis. So machte sich das Team von Christian Blome nach einer korb- und niveauarmen Begegnung mit einem etwas glücklichen 49:51 (25:25)-Sieg im Gepäck auf die lange Heimfahrt.

 

Dass die Dukes erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung auflaufen konnten, war dabei zu keinem Zeitpunkt der Partie auf dem Spielfeld erkennbar. Geradezu lethargisch starteten die Gäste und lagen folgerichtig nach sechs Spielminuten mit 9:2 im Rückstand. Es dauerte zwar nicht lange bis diese Differenz wieder aufgeholt war, eine dauerhafte Verbesserung in den Hoyaer Angriffsbemühungen, in denen vieles Stückwerk blieb, bedeutete dies jedoch nicht. Erschreckend glücklos agierte das Team sowohl aus der Distanz, von wo im gesamten Spiel lediglich zwei Dreier ihr Ziel fanden, als auch in Korbnähe. Und obwohl auch die Eintracht alles andere als ein Offensivfeuerwerk abbrannte, hatte die RVH-Verteidigung so seine Problemchen mit dem Gegner. Vor allem beim Rebound wurden die Unkonzentriertheiten der Grafenstädter immer wieder bestraft. Die Folge war eine wenig ansehnliche, wenngleich zumindest spannende Partie mit etlichen Führungswechseln und einem Halbzeitstand von 25:25.

Auch nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild zweier Mannschaften, die sich hinsichtlich ihrer Effektivität gegenseitig unterboten. Beim RVH übernahmen in dieser Phase wenigstens die Aufbauspieler Klaas Grimmelmann und Eugen Judt abwechselnd die Initiative und sorgten nahezu im Alleingang für die nötigen Punkte, um dem Gastgeber Paroli bieten zu können. Erst mit Beginn des Schlussviertels gelang es den Dukes, sich zum Stand von 40:47 (34. Minute) leicht abzusetzen. Eine Vorentscheidung war damit jedoch noch nicht gefallen. Hildesheim konterte umgehend mit acht Punkten in Folge und lag so selbst nochmals mit einem Zähler in Front. Immerhin behielt der Tabellenführer in dieser spannenden Endphase die Nerven und drehte das Spiel letztmalig zu eigenen Gunsten. Ein Distanzwurf von Judt sowie Freiwürfe von Grimmelmann und Phil Pearce sorgten jetzt für den 49:51-Endstand, der jedoch bis zur letzten Sekunde noch in Gefahr war, ehe der Aufsteiger seine finale Ausgleichschance vergeben hatte.

 

Gegen den SC Langenhagen sollte sich das Blome-Team am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in eigener Halle wieder von seiner besseren Seite zeigen, um die Punkte in Hoya behalten zu können.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 13 (Punkte)/1 (Dreier), Eugen Judt 12, David Feldmann 8, Marius Lüschen 6, Stephan Hanisch 5/1, Phil Pearce 3, Denny Cajka 2, Daniel Hartje 2, Dennis Rokitta

 

Team: 2 Dreier, 11/17 (65%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: Eintracht Hildesheim - RVH         13:13
Halbzeit: Eintracht Hildesheim - RVH         25:25

3.Viertel: Eintracht Hildesheim - RVH         34:33

Endstand: Eintracht Hildesheim - RVH         49:51

 

Presseartikel in der Kreiszeitung

Dukes gewinnen Spitzenspiel gegen TV Bergkrug

Lief nach der Pause heiß: Daniel Hartje
Lief nach der Pause heiß: Daniel Hartje

Auch gegen den zuvor unbesiegten TV Bergkrug behalten die Bezirksoberliga-Basketballer des RV Hoya die Oberhand. Mit dem insgesamt verdienten 68:60 (32:31)-Erfolg verzeichneten die Dukes den nunmehr sechsten Sieg in Folge und bleiben zudem in eigener Halle ungeschlagen. Das Fehlen ihres Topscorers Marius Lüschen kompensierte die Mannschaft von Christian Blome erneut durch eine stabile Defensive, die den Gästen vor allem unter den Körben keine Punkte schenkte.

 

Wie so häufig in den vergangenen Jahren entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften eine Partie auf Augenhöhe, in der zunächst der TVB leichte Vorteile zu haben schien. Unter anderem durch zwei frühe Dreier lagen die Gäste nach vier Minuten mit 6:10 in Front. Doch der RVH fand nun auf beiden Seiten des Feldes besser ins Spiel und hatte so schon zur ersten Viertelpause mit 18:16 wieder leicht die Nase vorn. Auch im zweiten Spielabschnitt vermochte keines der Teams für klare Verhältnisse zu sorgen. Zwar zogen die Grafenstädter kurzzeitig auf 30:21 (16. Minute) davon, aber Bergkrug konterte von der Freiwurflinie mit sechs Treffern in Folge und verkürzte noch vor Halbzeitende auf 32:31.

Unmittelbar nach der Pause zeigte sich das Blome-Team dann von seiner besten Seite. Viel Bewegung und schnelles Passspiel führten im Angriff immer wieder zu freien Würfen, die nun hochprozentig verwandelt wurden. Flügelspieler Daniel Hartje, der einmal mehr bester Punktesammler auf Hoyaer Seite war, zeigte in dieser Phase mit 11 Zählern seine Klasse und überzeugte mit Treffern aus allen Lagen. Auch in der Verteidigung wurde jetzt nochmals ein Gang höher geschaltet und der Gegner zu schwierigen Würfen gezwungen. Eine zwischenzeitliche 53:38-Führung reichte jedoch nicht, um schon frühzeitig alles klar zu machen. Die Gäste, nicht umsonst mit weißer Weste nach Hoya gereist, kamen dank dreier erfolgreicher Distanzwürfe schnell zurück und blieben anschließend bis in die Schlussminuten auf Tuchfühlung. Auch wenn die Führung noch bis auf fünf Zähler zusammenschmolz (64:59; 39. Minute), kam am Ende keine echte Spannung mehr auf, da Klaas Grimmelmann den Sieg mit vier Treffern an der Freiwurflinie in trockene Tücher wickelte.

 

Am kommenden Sonntagnachmittag geht es für die Dukes zum Aufsteiger nach Hildesheim, wo nicht nur aufgrund der langen Anfahrt eine unangenehme Aufgabe wartet. Zuletzt bezwang die Eintracht mit dem TSV Luthe die Mannschaft, die für die einzige Saisonniederlage des RVH verantwortlich ist.

 

RV Hoya:

Daniel Hartje 15 (Punkte)/1 (Dreier), David Feldmann 14, Klaas Grimmelmann 12, Stephan Hanisch 9/3, Phil Pearce 6, Denny Cajka 5, Eugen Judt 5/1, Dennis Rokitta 2

 

Team: 5 Dreier, 17/29 (59%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: RVH – TV Bergkrug         18:16
Halbzeit: RVH – TV Bergkrug         32:31

3.Viertel: RVH – TV Bergkrug         53:41

Endstand: RVH – TV Bergkrug         68:60

Auch in Barsinghausen erfolgreich: Dukes mit 5. Sieg in Folge

Sammelte 16 Punkte für den RVH: Klaas Grimmelmann
Sammelte 16 Punkte für den RVH: Klaas Grimmelmann

Die Siegesserie der Hoyaer Basketballer hält an: Mit einem 53:63 (16:31)-Auswärtserfolg beim TSV Barsinghausen feierten die Mannen von Christian Blome bereits den fünften Sieg in Folge in der Bezirksoberliga. Dabei mussten die Dukes in Marius Lüschen und Phil Pearce wiederum zwei Leistungsträger ersetzen, für die dankenswerterweise Harmen Görtmüller aus der Zweitvertretung als Alternative für die Center-Position mit von der Partie war.

 

Dank einer guten ersten Spielhälfte kam die Mannschaft um das Guard-Duo Klaas Grimmelmann und Eugen Judt, die erneut mit sicherem Spielaufbau überzeugten, zu einem verdienten Start-Ziel-Sieg. Zwar ließen sich die Gäste nach der Halbzeitpause ein wenig von der Hektik der Barsinghäuser Verteidigung anstecken, doch ernsthaft in Gefahr geriet die Hoyaer Führung im Spielverlauf nie.

Zuvor hatte sich der RVH mit starker Defense und variablem Angriffsspiel in eine gute Ausgangsposition gebracht. Nach einem überzeugenden Auftaktviertel, in dem unter anderem vier Dreier ihr Ziel fanden, lagen die Gäste bereits mit 10:23 in Front. Da der jungen Gastgebermannschaft auch danach kaum Punkte gestattet wurden, fiel selbst die eigene Abschlussschwäche im zweiten Viertel, welches der RVH mit margeren 6:8 Punkten für sich entschied, nicht weiter ins Gewicht. Dementsprechend führten die Grafenstädter auch zum Seitenwechsel noch deutlich mit 16:31.

Weniger ansehnlich war die Begegnung trotz besserer Trefferquoten dann in der zweiten Hälfte, in der die Deisterstädter mit erhöhtem Druck in der Verteidigung in die Partie zu finden versuchten. Ein Vorhaben das trotz dreier erfolgreicher Distanzwürfe zu Viertelbeginn nicht gelang, da auch die Dukes nun wieder treffsicherer waren. In der Folge konnte der Vorsprung seitens der Gäste sogar kurzzeitig auf komfortable 20 Zähler (29:49, 28. Minute) erhöht werden. Barsinghausen konterte nun zwar mit einem 10:0-Lauf und mühte sich auch im Schlussviertel, wieder in Schlagdistanz zu kommen, aber Grimmelmann und Flügelspieler Daniel Hartje hatten stets eine Antwort für den RVH parat.

Am Ende stand somit ein ungefährdeter Auswärtssieg für das Team von Trainer Christian Blome, der sich vor allem über eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer insgesamt guten Defensivarbeit und einer ausgeglichenen Punkteverteilung freuen konnte.

 

Schon am kommenden Samstag (20.15 Uhr), empfangen die Dukes mit Tabellennachbar TV Bergkrug den nächsten schweren Gegner in heimischer Halle.

 

RV Hoya:

Klaas Grimmelmann 16 (Punkte)/2 (Dreier), Daniel Hartje 13/2, Eugen Judt 12/2, David Feldmann 10, Stephan Hanisch 10/1, Denny Cajka 2, Harmen Görtmüller, Dennis Rokitta

 

Team: 7 Dreier, 6/12 (50%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: TSV Barsinghausen - RVH  10:23
Halbzeit: TSV Barsinghausen - RVH  16:31

3.Viertel: TSV Barsinghausen - RVH  39:53

Endstand: TSV Barsinghausen - RVH  53:63

Besser spät als nie: Sieg in Lindhorst erst nach Verlängerung

Sorgte kurz vor Schluss für die Verlängerung: David Feldmann
Sorgte kurz vor Schluss für die Verlängerung: David Feldmann

Die RV Hoya Dukes bleiben in der Bezirksoberliga weiter in der Erfolgsspur und gewannen am Sonntagnachmittag beim TuS Jahn Lindhorst mit 68:76 (30:24, 58:58) nach Verlängerung. Trotz einer eher schwachen Leistung konnte das Team von Coach Christian Blome gegen den Vorjahreszweiten somit die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren.

 

Zwar startete der RVH gut in die Partie und lag früh mit 2:7 (3. Minute) in Front, doch in der Folge verloren die Gäste vor allem in der Offensive völlig den Faden. Unterdessen fanden die Hausherren immer wieder erfolgreich den Weg zum Korb und erspielten sich ihrerseits einen leichten 18:14-Vorsprung bis zur ersten Viertelpause. Auch im zweiten Abschnitt war das Spiel auf beiden Seiten eher von guter Defensivarbeit und Ideenlosigkeit im Vorwärtsgang als von Korberfolgen geprägt. Einzig über ihre Center Marius Lüschen und David Feldmann strahlten die Grafenstädter etwas Gefahr aus, während Würfe aus der Distanz nur selten ihr Ziel fanden. Da sich jedoch auch auf der Gegenseite ein ähnliches Bild bot, blieb es bis zur Halbzeit bei einer knappen 30:26-Führung für Lindhorst.

 

Nach dem Seitenwechsel brachte Aufbauspieler Klaas Grimmelmann seine Mannschaft zunächst mit sechs Zählern bis auf einen Punkt heran (36:35, 25. Minute), ehe die Schaumburger durch einen 10:0-Lauf davonzogen. In der korbarmen Begegnung schien dieser Vorsprung nun schon eine Vorentscheidung zugunsten der Heimmannschaft zu sein.

Doch dank einer starken kämpferischen Leistung und vor allem Marius Lüschen, der nun nicht mehr zu halten war und 11 seiner Punkte im Schlussviertel markierte, blieben die Dukes im Geschäft. Als der RVH nun mit Fouls die davonlaufende Zeit stoppen musste, zeigte sich der Gegner zunächst mehrfach nervenstark an der Freiwurflinie und lag auch 30 Sekunden vor Schluss noch mit 58:53 in Front. Doch Hoya verkürzte per Dreier und hatte nun Glück bei zwei verworfenen Freiwürfen der Lindhorster, sodass es David Feldmann vorbehalten war, nach starker Vorarbeit von Denny Cajka vier Sekunden vor Schluss für die Verlängerung zu sorgen.

Der Trend des Schlussviertels setzte sich nun auch in der fünfminütigen Extrazeit fort, die der Mannschaft von Christian Blome gehörte. Obwohl mit Klaas Grimmelmann und Daniel Hartje die beiden Topscorer der vergangenen Wochen zum Ende der regulären Spielzeit foulbedingt ausschieden, fand der RV in der Schlussphase endlich seine Treffsicherheit wieder. So war es auch ein Dreier von Dennis Rokitta, der in der letzten Minute der Verlängerung für die endgültige Entscheidung sorgte. 

Am Ende einer durchwachsenen Partie stand für den RVH somit ein - aufgrund seiner Entstehung und der fast durchgängigen Lindhorster Führung - etwas glücklicher Erfolg, bei der trotz der Abwesenheit von Center Phil Pearce die Innenspieler Hoyas größter Trumpf waren.

 

Bereits am kommenden Sonntag steht den Dukes mit der Partie in Barsinghausen die nächste schwere Auswärtsaufgabe bevor.

 

RV Hoya:

Marius Lüschen 22 (Punkte), David Feldmann 17, Klaas Grimmelmann 13/1 (Dreier), Daniel Hartje 7/1, Stephan Hanisch 6/2, Eugen Judt 5, Denny Cajka 3, Dennis Rokitta 3/1

 

Team: 5 Dreier, 23/35 (66%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: TuS Jahn Lindhorst - RVH  18:14
Halbzeit: TuS Jahn Lindhorst - RVH  30:26

3.Viertel: TuS Jahn Lindhorst - RVH   46:37

Vor Verlängerung: TuS Jahn Lindhorst – RVH  58:58

Endstand: TuS Jahn Lindhorst - RVH  68:76

Heimspielserie hält: Dukes auch gegen Neustadt erfolgreich

Führte sein Team zum Sieg: Daniel Hartje
Führte sein Team zum Sieg: Daniel Hartje

Drittes Heimspiel, dritter Sieg: Die Basketballer der RV Hoya Dukes bleiben in der Bezirksoberliga dank ihrer bisher besten Saisonleistung in eigener Halle ungeschlagen. Gegen die Regionalliga-Reserve des TSV Neustadt kamen die Grafenstädter zu einem verdienten 73:62 (33:31)-Erfolg, obwohl mit Coach Christian Blome und Routinier Eugen Judt neben wie auf dem Feld die Lenker des Teams fehlten.

 

Doch angeführt vom starken Aufbauspieler Klaas Grimmelmann, übernahm die Heimmannschaft früh die Initiative und ging durch exzellente Verteidigungsarbeit mit 11:2 in Front (6. Spielminute). Die Gäste, mit einer ganzen Reihe an regionalligaerfahrenen Spielern angereist, zeigten sich jedoch unbeeindruckt und fanden in der Folge besser in die Partie. Nicht zuletzt aufgrund Hoyaer Unaufmerksamkeiten im Defensivrebound, kam der Aufsteiger zu einigen leichten Punkten am Brett und verkürzte zum 16:10-Viertelergebnis. Neustadt erwies sich nun als der erwartet starke Gegner, zog mit seinen schnellen Flügelspielern immer wieder erfolgreich zum Korb und übernahm schließlich kurz vor der Halbzeit die Führung (27:30, 19. Minute). Unterdessen wurden die Dukes vom Duo Grimmelmann und Marius Lüschen im Spiel gehalten, denen es dann auch vorbehalten war, noch vor Viertelende für die erneute Hoyaer Führung zu sorgen: Beim Stand von 33:31 ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zeigten sich der RVH nun auch beim Rebound konsequenter und erschwerte den ambitionierten Neustädtern das Punkten. Vor allem die athletischen Brettspieler wurden vom Hoyaer Center-Trio klasse verteidigt. Folglich blieb der Gastgeber in einer Partie zweier gleichwertiger Teams immer ein paar Zähler in Front. Vor allem dank des erneut überragenden Daniel Hartje, der jetzt ordentlich aufdrehte und 17 seiner insgesamt 21 Punkte in der zweiten Hälfte erzielte, erspielte man sich einen 54:48-Vorsprung (30. Minute). Obwohl die Gäste sich nun phasenweise mit einer Ganzfeldverteidigung gegen den Hoyaer Spielaufbau versuchten, änderte sich auch im Schlussviertel nicht viel am Spielverlauf. Der TSV blieb zwar in Schlagdistanz und hielt die Begegnung bis in die Schlussminuten offen, doch die Dukes – allen voran Daniel Hartje – zeigten sich trotz des kleinen Kaders auch jetzt noch in der Lage, die Korberfolge des TSV zu kontern. Die letzten Zähler mussten sich die Hausherren schließlich an der Freiwurflinie verdienen, wo der 73:62-Sieg perfekt gemacht wurde.

 

Nach der äußerst erfolgreichen Heimspielserie mit drei Siegen, steht am 4.11. die zweite Auswärtsreise auf dem Programm des RVH. In Lindhorst, wo es im vergangenen Jahr eine herbe Klatsche zu Saisonbeginn gab, würde den Grafenstädtern eine ähnlich starke Defensivleistung wie am gestrigen Abend sehr gut zu Gesicht stehen.

 

RV Hoya:

Daniel Hartje 21 (Punkte)/2 (Dreier), Klaas Grimmelmann 19/2, Marius Lüschen 11, Dennis Rokitta 7/1, David Feldmann 6, Phil Pearce 5, Denny Cajka 4

 

Team: 6 Dreier, 15/23 (65%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: RVH – TSV Neustadt 2   16:10
Halbzeit: RVH – TSV Neustadt 2   33:31

3.Viertel: RVH – TSV Neustadt 2   54:48

Endstand: RVH – TSV Neustadt 2   73:62

Start-Ziel-Sieg gegen VfL Hameln 2

Erzielte 25 Punkte: Daniel Hartje
Erzielte 25 Punkte: Daniel Hartje

Gänzlich ungefährdet gewannen die RV Hoya Dukes in der Basketball-Bezirksoberliga gegen die Zweitvertretung des VfL Hameln. In heimischer Halle lag das Team von Christian Blome, der auf den verhinderten Denny Cajka verzichten musste, durchgehend in Front und gewann schließlich deutlich mit 96:60 (43:17).

 

Schon früh in der Begegnung zeichnete sich ab, wie es an diesem Abend um die Kräfteverhältnisse bestellt sein sollte. Die Dukes hatten offensiv zwar auch leichte Anlaufschwierigkeiten, lagen jedoch bereits nach sechs Spielminuten mit 15:0 in Front, ehe die ersatzgeschwächten Gäste per Freiwurf Zählbares auf den Spielbogen bringen konnten. Während Hameln zunächst immer wieder erfolglos aus der Distanz warf, suchten die Grafenstädter gegen die kleinere Gästemannschaft häufig den Weg zum Korb. Eine aufmerksame Verteidigungsleistung führte zudem zu einigen Ballgewinnen, die im Fastbreak zu einfach Punkten verwertet werden konnten. Auch als der Gast aus der Rattenfängerstadt schließlich etwas mehr Glück von der Dreierlinie hatte, war der RVH in der Lage, seinen Vorsprung stetig auszubauen. Über eine komfortable 23:8-Viertelführung ging es entsprechend mit 43:17 in die Halbzeitpause. Vor allem Flügelspieler Daniel Hartje brachte die VfL-Verteidigung immer wieder in Verlegenheit und wurde letztlich mit 25 Punkten Topscorer der Partie.

 

Nach der Pause änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf und dem weiter wachsenden Hoyaer Vorsprung. In der Offensive fand man einen ordentlichen Mix aus Distanzwürfen und Center-Spiel über das Duo Marius Lüschen und David Feldmann, aus dem schließlich eine satte 70:33-Führung vor dem Schlussviertel resultierte. In der Verteidigung schlichen sich allerdings schon jetzt kleinere Nachlässigkeiten ein, ehe nach der letzten Viertelpause nochmals merklich an Intensität in der Defensive herausgenommen wurde. Während Phil Pearce sich nun trotz starker Erkältung immer wieder seinen Weg zum Korb bahnen konnte und allein im letzten Abschnitt 12 Zähler markierte, lies man die Gäste auf der anderen Seite allzu oft gewähren. Folgerichtig konnte Hameln zumindest diesen Spielabschnitt mit einem Pünktchen für sich entscheiden. Dass seine Mannschaft im Gefühl des sicheren Sieges ein paar Gänge zurückgeschaltet hatte, blieb auch Coach Christian Blome nicht verborgen, konnte den insgesamt positiven Eindruck jedoch auch nicht trüben.

 

Bereits am kommenden Samstag um 18.30 Uhr erwarten die Dukes mit dem ambitionierten Aufsteiger TSV Neustadt 2 eine wesentlich schwerere Aufgabe in der Halle an der Rudolf-Harbig-Str.

 

RV Hoya:

Daniel Hartje 25 (Punkte)/3 (Dreier), Marius Lüschen 17, Phil Pearce 14, Klaas Grimmelmann 13/1, Stephan Hanisch 12/1, Dennis Rokitta 7/1, David Feldmann 6, Eugen Judt 2

 

Team: 6 Dreier, 10/13 (77%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1. Viertel: RVH – VfL Hameln 23:8

Halbzeit: RVH – VfL Hameln 43:17

3. Viertel: RVH – VfL Hameln 70:33

Endstand: RVH – VfL Hameln 96:60

Heimauftakt geglückt: Deutlicher Sieg gegen Ronnenberg

Mit 23 Punkten erneut bester Scorer: Phil Pearce
Mit 23 Punkten erneut bester Scorer: Phil Pearce

Einen gelungenen Heimauftakt in die neue Basketballsaison feierten die RV Hoya Dukes am Samstagabend gegen Bezirksoberliga-Aufsteiger SG 05 Ronnenberg. Bei dem überdeutlichen 81:51 (45:32)-Sieg zeigte sich die Mannschaft von Coach Christian Blome wesentlich verbessert zur herben Auswärtspleite bei der Saisonpremiere in Luthe.

 

Dabei waren die personellen Voraussetzungen im Vergleich zur Vorwoche keineswegs besser geworden: Zwar war Aufbauspieler Klaas Grimmelmann wieder mit an Bord, dafür fehlten dem Team jedoch Marius Lüschen und Dennis Rokitta. Zudem erteilte man Tim Onkes, der nun studienbedingt für den ACT Kassel in der 2. Regionalliga seine Dreier versenken wird, unter der Woche die Freigabe.

 

Nichtsdestotrotz dauerte es nicht lange, bis die Dukes in eigener Halle die Spielkontrolle übernahmen. Die Gäste gingen zwar zunächst durch zwei schnelle Körbe in Führung, doch eine frühe Auszeit von Trainer Blome sowie ein krachender Dunking von Center David Feldmann weckten die Hausherren in der dritten Minute auf. Klaas Grimmelmann nahm nun kurzerhand das Heft in die Hand und versenkte zwei Dreier, denen Eugen Judt und Daniel Hartje ihrerseits erfolgreiche Würfe von jenseits der 6,25m-Markierung folgen ließen und den RVH so mit 16:6 (6. Minute) in Front brachten. Bis zur ersten Viertelpause brachte das variable Angriffsspiel aus Distanzwürfen und Punkten am Brett eine komfortable 29:13-Führung. Auch danach bauten die Grafenstädter ihren Vorsprung zunächst durch weitere Dreier aus (37:15, 12. Minute), ehe Ronnenberg in der Verteidigung aggressiver agierte und sich besser auf die treffsicheren Außenspieler der Dukes eingestellt hatte. Auf Seiten des RVH ließ man sich in dieser Phase etwas von der Hektik der Ronnenberger Ganzfeldverteidigung anstecken und schloss die Angriffe zu früh oder sogar mit Fehlpässen ab. Folglich schrumpfte die immer noch ordentliche Führung auf 45:32 zur Halbzeit.

Auch nach der Pause blieb die Partie zunächst etwas zerfahren. Immerhin gelang es nun zumindest wieder, den Aufsteiger in der Defensive zu kontrollieren. Offensiv stach derweil Center Phil Pearce heraus, der am gegnerischen Brett nie zu stoppen war und immer mehr zur tragenden Säule des Hoyaer Angriffsspiels avanciert. Beim Stand von 59:43 gingen beide Mannschaften in die letzte Viertelpause. Im Schlussabschnitt schien der Widerstand des Gegners endgültig gebrochen und die Dukes konnten ihren Vorsprung, nun vor allem in Person von Flügelspieler Daniel Hartje, bis zum 81:51-Endstand stetig ausbauen.

 

Letztlich wurde der Grundstein zum Sieg bereits mit der Dreierserie in den Anfangsminuten gelegt, aus der ein Vorsprung resultierte, den der RVH auch in den etwas schwächeren Phasen des Spiels nie wieder hergab.

Weiter geht es für das Blome-Team am Samstag, 13.10. um 18.30 Uhr wiederum in heimischer Halle gegen die Regionalliga-Reserve des VfL Hameln.

 

RV Hoya:

Phil Pearce 23 (Punkte), Daniel Hartje 15/2 (Dreier), David Feldmann 12, Klaas Grimmelmann 12/3, Eugen Judt 12/2, Stephan Hanisch 5/1, Denny Cajka 2

 

Team: 8 Dreier, 15/30 (50%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: RVH – SG 05 Ronnenberg 29:13
Halbzeit: RVH – SG 05 Ronnenberg 45:32

3.Viertel: RVH – SG 05 Ronnenberg 59:43

Endstand: RVH – SG 05 Ronnenberg 81:51

The same procedure as every year

Topscorer Phil Pearce
Topscorer Phil Pearce

Fast schon traditionell verloren die RV Hoya Dukes am Samstagabend ihr erstes Saisonspiel in der Basketball-Bezirksoberliga. Beim TSV Luthe gingen die Grafenstädter letztlich mit einer deutlichen 91:70 (35:39)-Niederlage aus der Halle und verpatzten wie schon in den Vorjahren den Start in die neue Spielzeit.

 

Angetreten war der RVH dabei ohne die verhinderten Aufbauspieler Klaas Grimmelmann und Dreier-Spezialist Tim Onkes, dafür jedoch erstmals seit Februar wieder mit dem lange verletzten Denny Cajka. Gänzlich verzichten muss Trainer Christian Blome in der neuen Saison hingegen auf Center-Urgestein Stephan Oestmann, der nach rund zwei Jahrzehnten erstmals nicht mehr im Hoyaer Trikot auf Korbjagd geht, sondern nun auch sportlich in Hannover bei den Linden Dudes beheimatet ist.

 

Trotz nur zweier Trainingseinheiten vor Saisonbeginn, kamen die Dukes in der engen Luther Halle gut in die Partie und spielten sich früh eine leichte Führung heraus, die sie auch mit in die erste Viertelpause nahmen (14:20). Marius Lüschen bewies dabei mit zwei frühen Dreiern, dass er auf der ungewohnten Flügelposition ebenso gefährlich ist, wie unter dem Korb. Seine Centerkollegen Phil Pearce und David Feldmann zeigten sich derweil am Brett von ihrer besten Seite. Auch im zweiten Viertel behielten die Gäste zunächst die Spielkontrolle und zogen nach erfolgreichen Freiwürfen von Cajka sogar bis auf 19:32 (14. Minute) davon. Doch in der Folge verlor der RVH zunehmend den Faden und schaffte es nur noch selten, seine Centergarde ordentlich in Szene zu setzen. Die Gastgeber waren in der Lage den Rückstand bis zum knappen Halbzeitstand von 35:39 Punkt für Punkt aufzuholen.

Dieser Trend setzte sich auch nach der Pause fort und Luthe glich mit zwei schnellen Dreiern umgehend zum 41:41 aus. Anschließend entwickelte sich zunächst eine ausgeglichenes Spiel, das nach 25 Minuten (50:51) immer noch gänzlich offen war und erst dann zu Luther Gunsten kippte. Bei den Dukes häuften sich gegen des Gegners Zonenverteidigung nun Fehlpässe und unglückliche Einzelaktionen, die die Hausherren immer wieder zu schnellen Gegenangriffen nutzten. Der 10-Punkte-Rückstand vor dem Schlussviertel (68:58) wuchs so stetig an. Nach einer ordentlichen ersten Spielhälfte und einer katastrophalen zweiten Halbzeit gingen die Gäste schließlich sang- und klanglos mit 91:70 unter.

 

Schon am kommenden Samstag (18.30 Uhr) hat das Team von Christian Blome beim Heimspielauftakt gegen Aufsteiger Ronnenberg die Chance, es wieder besser zu machen.

 

RV Hoya:

Phil Pearce 16 (Punkte), Marius Lüschen 15/2 (Dreier), David Feldmann 10, Denny Cajka 8, Daniel Hartje 8/1, Eugen Judt 7/1, Dennis Rokitta 4/1, Stephan Hanisch 2

 

Team: 5 Dreier, 29/41 (71%) Freiwürfe

 

Spielverlauf:

1.Viertel: TSV Luthe – RVH 14:20
Halbzeit: TSV Luthe – RVH 35:39

3.Viertel: TSV Luthe – RVH 68:58

Endstand: TSV Luthe – RVH 91:70


Dates

26.05.2013 von 09.30-13.30 Uhr:

Basketball-Camp (9-12 Jahre) in der Sporthalle Rudolf-Harbig-Str.

Upcoming Games

Saison beendet!

Last Games

Hoya Dukes - TuS Jahn Lindhorst 67:54 (30:28)

 

UBC Hannover - Hoya Dukes 66:57 (31:15)